Siemens-Konkurrent
General Electric kämpft mit Umsatzschwund

General Electric muss im zweiten Quartal mit einem schrumpfenden Erlös leben. Vor allem in den Sparten für Energieversorgung und Transport lief es beim Siemens-Rivalen schlechter als zur gleichen Zeit im Vorjahr.
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BostonGeneral-Electric-Chef Jeff Immelt verabschiedet sich beim US-Industriekonzern mit durchwachsenen Zahlen. Im zweiten Quartal schrumpften die Erlöse verglichen mit dem Vorjahreswert um zwölf Prozent auf 29,6 Milliarden Dollar (25,4 Milliarden Euro), wie der Siemens-Rivale am Freitag mitteilte. Vor allem in den Sparten für Energieversorgung und Transport lief es schlechter, doch auch das Geschäft mit Öl und Gas bleibt schwierig. Deutliche Zuwächse gab es hingegen bei Erneuerbaren Energien. Unterm Strich brach der Gewinn jedoch um mehr als die Hälfte auf knapp 1,2 Milliarden Dollar ein. Das lag aber auch an Sonderfaktoren wie Kosten für den Konzernumbau.

GE-Chef Immelt, der am 1. August nach 16 Jahren das Zepter an John Flannery übergibt, zeigte sich dennoch zufrieden und betonte die Fortschritte bei der Neuausrichtung des Konzerns. Immelt hatte nach schlechten Erfahrungen in der Finanzkrise eine Rückbesinnung auf das industrielle Kerngeschäft forciert und die Finanzsparte, die einst rund 50 Prozent zum Umsatz beisteuerte, fast komplett verkauft.

An der Börse kamen die Quartalszahlen indes nicht besonders gut an. Obwohl Analysten mit noch schwächeren Zahlen gerechnet hatten, geriet die GE-Aktie vorbörslich ins Minus. Im bisherigen Jahresverlauf hat der Kurs schon rund 16 Prozent eingebüßt.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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