Sinkende Verkaufszahlen in China
Absatzflaute macht GM und Ford zu schaffen

So deutlich wie seit fünf Jahren nicht mehr ist der Absatz der Opel-Mutter General Motors in China gefallen. Auch Konkurrent Ford klagt über schwache Zahlen. Andere Autohersteller kommen mit der Krise besser zurecht.

PekingDie Opel-Mutter General Motors bekommt die Konjunkturabkühlung in China immer stärker zu spüren. Der Absatz fiel im August binnen Jahresfrist um 4,8 Prozent, wie der größte US-Autobauer am Montag mitteilte. Das ist der deutlichste Rückgang seit fünf Monaten. Beim Rivalen Ford sanken die Auslieferungen um drei Prozent.

Die beiden amerikanischen Hersteller hinken damit Konkurrenten wie Daimler, Toyota und Honda hinterher, die dank neuer Modelle zuletzt stärker in China punkten und so die Flaute auf dem weltgrößten Automarkt umfahren konnten.

Das Geschäft in der Volksrepublik bereitet vielen westlichen Herstellern zunehmend Sorgen. Im Juli waren die Verkaufszahlen dort den vierten Monat in Folge gesunken – das ist die längste Schwächephase seit mindestens fünf Jahren.

Die Absatzdaten der Branche für August werden am Donnerstag vorgelegt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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