Sinkender Gewinn
Stada kränkelt am schwachen Rubel

Der schwache Rubel setzt dem Pharmakonzern Stada zu. Der Gewinn fällt im ersten Quartal um 19 Prozent. Auf Jahressicht sieht es nicht viel besser aus. Die Unternehmensführung rechnet mit weiter sinkenden Einnahmen.
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FrankfurtDie Rubelschwäche im wichtigen Russlandgeschäft setzt dem Generika-Hersteller Stada weiter zu. Der bereinigte Betriebsgewinn (Ebitda) fiel um 19 Prozent auf 92,6 Millionen Euro, wie das Unternehmen aus dem hessischen Bad Vilbel am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit 93,6 Millionen Euro gerechnet. Der Umsatz schrumpfte auf gut 486 Millionen Euro, ein Minus von vier Prozent binnen Jahresfrist.

Die für das Erkältungsmittel Grippostad und die Sonnencreme Ladival bekannte Firma leidet unter der deutlichen Schwäche des russischen Rubel und der starken Abwertung der ukrainischen Griwna. Das Unternehmen wies deshalb im ersten Quartal Sondereffekte von 11,1 Millionen Euro vor Steuern aus. Für die Hessen ist Russland der wichtigste Auslandsmarkt, doch bleibt wegen der Währungsturbulenzen in Euro umgerechnet weniger übrig.

Der Vorstand geht unverändert davon aus, dass das bereinigte Betriebsergebnis und der Konzerngewinn im laufenden Jahr deutlich sinken werden. Im ersten Quartal fiel der Konzerngewinn um mehr als ein Viertel auf 37,9 Millionen Euro. Beim Umsatz sei währungsbereinigt mit einem leichten Wachstum zu rechnen. Stada sei wegen des Krise in Russland und der Ukraine mit „sehr schwierigen Rahmenbedingungen konfrontiert“.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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