Sinkender Rohstoffpreis
Aluschmiede Amag macht weniger Gewinn

Die gesunkenen Preise für Aluminium belasten die Ergebnisse von Amag. Um gut ein Viertel ging der Gewinn im zweiten Quartal zurück. Für das Gesamtjahr nannte das Unternehmen lieber keine konkrete Prognose.
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WienDer sinkende Aluminiumpreis macht der österreichischen Aluminiumschmiede Amag zu schaffen. Durch den Preisverfall und höhere Abschreibungen sank der Gewinn im zweiten Quartal um gut ein Viertel auf 20,7 Millionen Euro, wie das Unternehmen aus dem oberösterreichischen Ranshofen am Freitag mitteilte. Amag liefert Aluminiumbleche, -platten und -bänder für Autos und Flugzeuge sowie für die Baubranche. Der Preis für Aluminium ging an der Londoner Börse LME binnen Jahresfrist um knapp ein Viertel zurück.

Einen konkreten Ausblick für das Gesamtjahr wagte das Unternehmen nicht. Für die zweite Jahreshälfte rechne Amag mit einer "zufriedenstellenden Geschäftsentwicklung", hieß es lediglich. Die Auslastung am Standort in Ranshofen werde hoch sein. Allerdings werde der gesunkene Aluminiumpreis weiterhin die Ergebnisse belasten. Für das gesamte erste Halbjahr verzeichnete Amag einen Gewinnrückgang von 18 Prozent auf 39,4 Millionen Euro, während die Erlöse um fünf Prozent auf 173,3 Millionen Euro zulegten.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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