Softdrinkhersteller
Oetker kauft Bionade

Die zum Bielefelder Oetker-Konzern gehörende Radeberger Gruppe will nach einer Meldung des Branchenfachblatts "Inside" den Softdrinkhersteller Bionade übernehmen.

ire/HB DÜSSELDORF. Dem Bericht zufolge verkauft Rhön-Sprudel seinen 51-prozentigen Anteil an Bionade. Auch Bionade-Gründer Peter Kowalsky will Anteile abgeben. Die beteiligten Unternehmen waren am Donnerstag für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Bionade hat für Freitag zu einer Pressekonferenz in Hamburg eingeladen. Die Radeberger Gruppe ist die größte deutsche Braugruppe.

Seit 2004 gehört dem Rhön-Sprudel-Inhaber, der Schindel-Gruppe aus dem hessischen Ebersburg, die Mehrheit an der Bionade-Gesellschaft. Das war die Gegenleistung für einen 380 000-Euro-Kredit, den Schindel dem damals klammen Bionade-Mutterbetrieb Peter Bräu im bayerischen Ostheim gewährt hatte.

Inzwischen stecke die Schindel-Gruppe selbst in finanziellen Schwierigkeiten. Der Bionade-Jahresumsatz lag zuletzt bei etwa 50 Mio. Euro.

Vor einigen Wochen hat die Schindel-Gruppe sowohl die Rhön-Sprudel-Dachgesellschaft als auch das Vertriebsressort personell neu formiert. Seitdem stand das eigentliche Juwel der Gruppe zum Verkauf, die 51-prozentige Mehrheit an der Bionade GmbH. Zuletzt war auch Coca-Cola und Bitburger ein Interesse an Bionade nachgesagt worden.

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