Solar-Branche
Solarworld schafft Hunderte neue Stellen

Der Bonner Solarkonzern Solarworld will seine Kapazitäten kräftig ausbauen und dafür in den kommenden beiden Jahren rund 400 Mio. Euro investieren. Allein in Deutschland sollen 500 neue Stellen entstehen. Aus Sicht der Aktionäre ist das aber keine gute Nachricht.

HB HAMBURG. Der Bonner Solarkonzern Solarworld will seine Kapazitäten kräftig ausbauen. "Wir arbeiten an allen Standorten an der Kapazitätsgrenze", sagte Firmenchef Frank Asbeck am Montag in Hamburg. "Die Geschäfte brummen wieder." Neben der geplanten Verdreifachung der Modulproduktion auf 450 Megawatt (MW) pro Jahr im sächsischen Freiberg werde zeitnah auch die Fertigung am US-Standort ausgebaut. Zusammen mit dem Ausbau der Waferproduktion in Freiberg auf 1000 MW schaffe Solarworld damit in Deutschland 500 neue Arbeitsplätze.

Bis Ende 2011 wird der Konzern dann nach eigenen Angaben eine Milliarde Euro in den Produktionsausbau investiert haben. Auf die kommenden beiden Jahre entfielen noch rund 400 Mio. Euro. Asbeck schloss eine Kapitalerhöhung aus. Der Konzern sei finanziell gut ausgestattet. An der Börse konnte Solarworld allerdings mit seinen Plänen nicht punkten. Die Aktie notierte mit 16,70 Euro rund fünf Prozent im Minus.

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