Verluste, Pleiten, Jobabbau - in der deutschen Solarbranche sieht es düster aus. Ein Grund ist die Billigkonkurrenz aus China. Dieser soll nun der Kampf angesagt werden, doch die Hürden sind hoch.

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  • Neue Produktionsstätten werden in den meisten Ländern der Erde "gefördert". Deshalb möge man auch nicht erstaunt sein, dass die Deutschen Produktionsstätten in Ostdeutschland sitzen wo Förderungen von EU, D, Ländern und Gemeinden fliessen. Das ist in China nicht viel anders.

    Der Wettbewerb der Chinesen hat dazu geführt, dass die Preise für Solarmodule nahezu zusammengebrochen sind und die kWh "nur" mehr mit 19,5c/kWh anstatt 50c/kWh vor ein paar Jahren subventioniert wird. Wenn es sich nicht um wertlosen Zufallsstrom, sondern um ein sinnvolles Produkt handeln würde, wäre dies eine Erfolgsgeschichte für den Verbraucher.

    Die Sonneneinstrahlung ist auf diesem Planeten unzureichend, die Stromeinspeisung erfolgt entsprechend den Launen des Wetters. Da Strom der am schlechtesten speicherbare Energieträger ist, ist der erzeugte Strom ziemlich wertlos. In der Folge beruht die gesamte Branche auf Illusionen die mit einer geschickten Medienpflege geschürt werden und den darauf aufbauenden Subventionen. Die Branche hat sich in Deutschland mehr auf eine Medien- und Politikpflege optimiert, denn auf eine kostenoptimale Produktion.

    So wird die Branche mit ihren Mitteln kämpfen und die Politiker werden aufgesattelt um in Brüssel Handelsbeschränkungen durchzusetzen.

    Vandale

Mehr zu: Solarbranche - Altmaier will Strafzölle gegen China prüfen

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