Solarbranche
Centrotherm startet eigene Siliziumproduktion

Das Solarunternehmen Centrotherm Photovoltaics hat seine erste Anlage zur Herstellung von Silizium in Betrieb genommen. Am Produktionsstandort des Kunden Asia Silicon im chinesischen Qinghai beweise sich die Leistungsfähigkeit der Siliziumreaktoren.

HB BLAUBEUREN. Die erste Ausbaustufe der Pilotanlage sei auf eine jährliche Produktionskapazität von 2 000 Tonnen angelegt. Für das Unternehmen ist es ein wichtiges Projekt, da es sich mit Anlagen zur Siliziumproduktion ein neues Geschäftsfeld erschließen will.

Die Aktien des Unternehmens legten bis zum Mittag um 5,53 Prozent auf 14,51 Euro zu und zählten damit zu den besten Werten im TecDax. "Das ist eine gute Nachricht für das Unternehmen", sagte ein Analyst. "Damit steigt die Zuversicht, dass sich das Geschäft nun weiter positiv entwickeln wird".

Zudem teilte Centrotherm mit, dass sich die im vergangenen Jahr vereinbarte Kooperation mit dem Chemiekonzern BASF zu lohnen beginne. Die ersten gemeinsamen Produkte sollen noch in diesem Jahr auf den Markt kommen. Die Anlagen würden die Herstellung von Solarzellen billiger und effizienter machen, hieß es. Zugleich sollen die Zellen leistungsfähiger und robuster werden. Die Kooperation wollen die beiden Unternehmen nun vertiefen.

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