Solarbranche
MEMC lässt Klage gegen Conergy fallen

Der US-Konzern MEMC hat seine Klage gegen das Solarunternehmen Conergy zurückgezogen. Das teilten die Anwälte des amerikanischen Siliziumherstellers in einem Schreiben an ein New Yorker Bezirksgericht mit, das dem Handelsblatt vorliegt.

mur DÜSSELDORF. Vergangene Woche hatten die beiden Unternehmen Gespräche über eine gütliche Einigung aufgenommen. Den Klagerückzug werten Beobachter als positives Zeichen für Conergy. Damit werde ein hohes wirtschaftliches Risiko von der Conergy AG genommen.

MEMC hatte die Hamburger Gesellschaft im August auf die Erfüllung eines Liefervertrags verklagt und dabei eine Vorauszahlung von 51,15 Millionen Dollar sowie eine Bürgschaft in Höhe von 119 Millionen Dollar verlangt. Das US-Unternehmen hatte damit auf eine Klage von Conergy-Chef Dieter Ammer reagiert, der den Liefervertrag vor dem Bezirksgericht für nichtig erklären lassen will. Aus Ammers Sicht schränkt der Vertrag die Hanseaten in ihrer Wettbewerbsfähigkeit ein. Die vereinbarten Zahlungen stellte Conergy zugleich ein. Die im Oktober 2007 getroffene Vereinbarung sieht die Lieferung von Silizium im Wert von bis zu vier Milliarden Dollar vor.

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