Solarbranche
Solon: Erst ein Plus, dann Prognose abgesenkt

Der Solarmodul-Hersteller Solon hat trotz eines Umsatz- und Ergebnisplus in den ersten neun Monaten die Prognosen für dieses und das kommende Jahr gesenkt.

HB BERLIN. Der Solarmodul-Hersteller Solon hat trotz eines Umsatz- und Ergebnisplus in den ersten neun Monaten die Prognosen für dieses und das kommende Jahr gesenkt. Der Umsatz stieg bis September um 91 Prozent auf 637 Mill. Euro, teile das Unternehmen am Mittwoch in Berlin mit. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern legte um 84 Prozent auf 49,4 Mill. Euro zu und der Überschuss um 78 Prozent auf 27,3 Mill. Euro. Die Markterwartungen traf das Unternehmen damit weitgehend.

Die sechs von der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX befragten Analysten hatten mit einem Umsatz von 644 Mill. Euro, mit einem Ebit von 49 Mill. Euro und einem Nettoergebnis von 27,5 Mill. Euro gerechnet.

Mit Blick auf die Finanzkrise reduzierte Solon "aus Vorsichtsgründen" seinen Ausblick für dieses und kommendes Jahr. Die aus der Krise resultierenden Risiken für die Weltwirtschaft verminderten die Vorhersehbarkeit der Entwicklung des Photovoltaikmarktes deutlich, teilte das Unternehmen mit. Für das Jahr 2008 geht Solon nun von einem Konzernumsatz zwischen 800 und 850 Mill. Euro aus und erwartet eine Ebit-Marge von über sieben Prozent. Das entspreche einem erwarteten Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahr um mindestens 60 Prozent. Bisher wollte der Konzern Umsatz und Gewinn um 75 Prozent steigern.

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