Solarbranche
Sunline stellt Insolvenzantrag

Welche eine Meldung zum Auftakt der "Intersolar", der größten Messe der Solarbranche: Der Solaranlagen-Hersteller Sunline hat Insolvenzantrag gestellt. Die Gläubiger haben die Reißleine gezogen. Damit sind die Arbeitsplätze aber noch lange nicht verloren.

HB BERLIN. Der Fürther Solaranlagenhersteller Sunline AG hat Insolvenzantrag gestellt. Grund sei drohende Zahlungsunfähigkeit, nachdem Gläubiger ihre Kreditlinien nicht verlängert hätten. Der Geschäftsbetrieb werde voraussichtlich weiter laufen. Der Vorstand bemühe sich intensiv um neue Investoren, um den Fortbestand des Unternehmens sowie der Arbeitsplätze zu sichern.

Erst am Montagabend hatte Sunline mitgeteilt, Kreditlinien würden wohl per Ende Mai nicht mehr verlängert oder fällig gestellt. Vor dem Hintergrund einer drohenden Liquiditätsunterdeckung halte der Vorstand die Fortführung der Unternehmenstätigkeit für gefährdet. Alle Handlungsoptionen würden geprüft, hatte es geheißen.

Das 1986 gegründete Unternehmen hatte für das erste Halbjahr 2008 einen Umsatz von 49,8 Mio. Euro und einen Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 0,9 Mio. Euro ausgewiesen. Im Gesamtjahr 2008 sollte ein Umsatz zwischen 80 und 100 Mio. Euro erreicht werden. Die Zahl der Mitarbeiter gibt Sunline mit 78 an.

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