Solarenergie
Conergy strafft Führungsstruktur

Der Solarkonzern Conergy entschlackt seine Struktur. Die einzelnen Landesgesellschaften sollen enger an Vertriebsvorstand Philip von Schmeling gebunden werden, die Regionalleiter würden daher gestrichen, bestätigte ein Sprecher dem Handelsblatt.

DÜSSELDORF. Die für das Geschäft in den USA und Kanada verantwortlich Managerin Kim McLawhorn sowie Zentraleuropa-Chef Jochen Kirmaier werden das Unternehmen verlassen. Gehen wird auch Vedat Gürgeli, zuständig für Südeuropa.

Mit dem Umbau möchte das Hamburger Unternehmen zum einen seine Kosten senken, zum anderen soll der Zugriff des Vorstands auf die einzelnen Länder verbessert werden. Von der Neuordnung ausgenommen ist Asien. Der dortige Regionalchef Marc Lohoff werde auf seinem Posten bleiben, hieß es. Grund für die Ausnahme sei, dass das asiatische Geschäft aufgrund der Entfernung und Komplexität nicht vom Stammsitz in Hamburg gesteuert werden könne.

Mit dem Wegfall der Führungsebene unter dem Vorstand leitet Conergy-Chef Dieter Ammer die nächste Phase des Konzernumbaus ein. Zuletzt hatte er angekündigt, dass das Unternehmen auf die veränderten Marktbedingungen reagieren müsse. Zu Details wird er sich voraussichtlich bei der Vorlage der Halbjahresbilanz am kommenden Donnerstag äußern.Nachdem der Umsatz im ersten Quartal um 70 Prozent geschrumpft war, wird nun mit einem Rückgang von rund 50 Prozent gerechnet.

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