Solarkonzerne
Solarworld geizt mit der Dividende

Trotz der Wirtschaftskrise hat Solarworld im vergangenen Jahr Umsatz und Gewinn deutlich gesteigert. Allerdings verfehlte der Solarkonzern die Markterwartungen. Außerdem fällt die Dividende alles andere als üppig aus. Offenbar rücken dem Firmenchef und "Sonnenkönig" Frank Asbeck dunkle Wolken auf die Pelle.

HB BONN. Die Erlöse von Solarworld stiegen um mehr 30 Prozent auf 900 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Freitag in Bonn mitteilte. Damit verfehlte die TecDax-Gesellschaft allerdings die Erwartungen der Analysten.

Experten hatten im Schnitt mit einem Umsatz von 908,9 Mio. Euro gerechnet. Der operative Gewinn (EBIT) stieg ebenfalls um mehr als 30 Prozent auf 260 Mio. Euro. Analysten hatten mit 271,80 Mio. Euro gerechnet. Der Jahresüberschuss stieg um 33 Prozent auf 150 Mio. Euro, erwartet wurden 163,6 Millionen.

Trotz der kräftigen Umsatz- und Gewinnsteigerungen will der Solartechnikkonzern Solarworld die Dividende für 2008 nur moderat anheben. "Wir werden der Hauptversammlung vorschlagen, die Dividende um einen Cent auf 15 Cent zu erhöhen", sagte Firmenchef Frank Asbeck am Freitag in einem Gespräch mit Reuters. Angesichts der ungewissen Wirtschaftsentwicklung sei dies eine "neue Bescheidenheit". Für 2007 hatte der Konzern die Dividende noch um vier auf 14 Cent angehoben.

Für das laufende Jahr wagte Asbeck noch keine Prognose. Der Umsatz im Januar habe über dem Vorjahr gelegen, obgleich die kalte Witterung der Montage von Modulen eher unzuträglich sei. Einen genauen konkreten Jahresausblick kündigte er für den März an.

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