Solarunternehmen
Solon muss Insolvenz anmelden

Das Solarunternehmen Solon ist pleite. Das Unternehmen hat die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt. Eine umfangreiche Restrukturierung konnte dem Solarhersteller auch nicht mehr helfen.
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BerlinDer Solarmodulhersteller Solon ist pleite und muss Insolvenz anmelden. Solon habe heute den Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt, teilte das Unternehmen am Dienstagabend in Berlin mit. In den vergangenen Monaten habe Solon sich intensiv um seine Restrukturierung bemüht und Gespräche mit Banken, Bürgen und Investoren geführt. Die Verhandlungen über eine einvernehmliche Lösung seien aber gescheitert.

Im Sommer hatte sich Vorstandschef Stefan Säuberlich noch zuversichtlich gezeigt, bis Jahresende mit den Banken zu einem Abschluss zu kommen. Konkret verhandelt wurde die Verlängerung von Krediten in Höhe von 275 Millionen Euro.

Für die ersten neun Monate des laufenden Jahres hatte Solon laut früherem Quartalsbericht einen Verlust auf Konzernebene in Höhe von über 200 Millionen Euro verbucht. Die Nettoverschuldung lag Ende September bei knapp 400 Millionen Euro. Das Unternehmen leidet unter der schwachen Nachfrage in wichtigen Absatzmärkten und dem anhaltenden Preisdruck. Probleme bereitet der heimischen Solarindustrie vor allem die Billigkonkurrenz aus China.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Solarunternehmen: Solon muss Insolvenz anmelden"

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  • Es ist schockierend.

    Seit wann sind staatliche Subventionspolitk hinderlich für den Markt. Eine völlig neue Erkenntnis.

    Aber ich würde sagen, die Banken sind schuld...Und niemals die rot-grüne Politik.

  • Das sind/waren also die tollen neuen Arbeitsplätze, mit denen uns die GRÜNEN beglückt haben. Kein Wunder, wenn die GRÜNEN in dem bekannten Maße die Chinesen so begünstigt haben und Altkanzler Schröder damals von dort einen Doktorhut geschenkt bekam.

    Was für "Leuchten"?

  • Und wieder einmal zeigt sich das "Jobwunder" der "erneuerbaren" Energie. Als Mutti im vergangenen Jahr den Spatenstich für den Solarpark Grimmen machte, war klar das alle 30480 Module aus China kommen.

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