Solarzellen
Q-Cells weiter auf Wachstumskurs

Der Solarzellen-Hersteller Q-Cells hat nach einem Umsatz- und Ergebniszuwachs in den ersten neun Monaten die Prognose für das Gesamtjahr leicht angehoben. Analysten hatten eher mit dem Gegenteil gerechnet.

HB THALHEIM. Der Solarzellen-Hersteller Q-Cells hat nach einem Umsatz- und Ergebniszuwachs in den ersten neun Monaten die Prognose für das Gesamtjahr leicht angehoben. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) stieg von Januar bis September von 131,1 Mill. Euro im Vorjahreszeitraum auf 172,9 Mill. Euro, wie die im TecDax notierte Gesellschaft am Donnerstag in Thalheim mitteilte. Der Umsatz legte von 577,1 auf 931,9 Mill. Euro zu. Das Unternehmen traf die Erwartungen der Analysten nur zum Teil. Allerdings hatten einige eine Reduzierung der Prognose befürchtet.

Das Ebit im dritten Quartal wurde unterdessen belastet von Kürzungen von Waferlieferungen des größten Zulieferers Renewable Energy Corporation (REC) , an dem Q-Cells auch beteiligt ist. Als Folge musste Q-Cells Wafer am Spotmarkt teurer zukaufen. Beim Überschuss konnte Q-Cells von 111,2 auf 155,7 Mill. Euro zulegen. Hier wirkte unter anderem die 17,2-prozentige Beteiligung an dem norwegischen Solarkonzern REC positiv.

Den Ausblick für das laufende Jahr schraubte Q-Cells noch etwas nach oben. Der Umsatz soll 2008 bei 1,35 Mrd. Euro liegen, bisher hatte das Unternehmen 1,325 Mrd. Euro angepeilt. Die Zielsetzung von 260 Mill. Euro als operatives Ergebnis behielt Q-Cells bei, das Nettoergebnis soll allerdings dank des höheren Ergebnisbeitrags der REC nun 215 Mill. (vorher 200 Mill. Euro) betragen.

Händler zeigten sich zufrieden, auch die Erwartungen der Analysten wurden zumeist übertroffen. Vor allem hatten einige im Vorfeld eine Reduzierung der Prognose befürchtet.

Für das kommende Jahr prognostiziert Q-Cells weiterhin Erlöse von etwa 2,25 Milliarden Euro und eine Produktionskapazität von mehr als 1 Gigawattpeak (GWp). Für 2010 stellte das Unternehmen seine Wachstumspläne unter Vorbehalt: Das bisher angestrebte Produktionsvolumen von 2,5 GWp könnte erreicht werden, wenn zusätzliche Finanzierungsmittel eingeworben würden. Zum jetzigen Zeitpunkt seien Ausbaustufen finanziert, die im Jahr 2010 ein Volumen von etwa 1,8 GWp ermöglichten.

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