Industrie
Solarzellenhersteller Ersol will Produktionskapazität ausbauen

dpa-afx ERFURT. Der Solarzellenhersteller Ersol will seine Produktionskapazität in den kommenden drei Jahren deutlich ausbauen. "Bis 2008 wollen wir eine Kapazität von 110 Megawatt erreichen", sagte Vorstandschef Claus Beneking am Freitag der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Kürzlich hatten die Ostdeutschen ihre Produktion von 25 auf 60 Megawatt erweitert. Zum weiteren Ausbau der Leistung will Ersol frisches Geld aus dem Börsengang nehmen. "Mit dem Erlös aus dem IPO wollen wir das weitere Wachstum finanzieren." Mit dem Kapazitätsausbau werde auch die Aufstockung der Personaldecke von derzeit 225 Mitarbeitern einhergehen.

Der Anteil am Weltmarkt solle von zwei auf fünf Prozent erhöht werden, sagte Beneking. Über den Absatz seiner Solarzellen macht sich der Chef des Börsenkandidaten keine Sorgen. "Bis 2015 ist die Produktion zu festgelegten Preisen verkauft." Zum Kundenkreis der Erfurter gehören unter anderem Solon und Solarwatt. Ersol will in den kommenden Wochen an die Börse gehen und dabei eine Kapitalerhöhung durchführen. Branchenkreisen zufolge soll das Emmissionsvolumen im niedrigen dreistelligen Millionenbereich liegen. Beneking machte dazu keine Angaben.

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