Sommerspiele in London
Adidas investiert 143 Millionen Euro in Olympia 2012

Der Sportartikel-Hersteller Adidas rüstet die Athleten und Helfer der Olympischen Sommerspiele 2012 in London aus. „Wir wollen die führende Marke in Großbritannien, Europas größtem Sportbekleidungsmarkt, werden“, kündigte Adidas-Chef Herbert Hainer an.

HB MÜNCHEN. Eine entsprechende Vereinbarung habe Adidas mit dem Organisationskomitee getroffen, teilte der Konzern aus dem fränkischen Herzogenaurach am Donnerstag in London mit. Verteilt auf die nächsten fünf Jahre legt der Nike-Rivale 100 Mill. Pfund – umgerechnet 143 Mill. Euro – auf den Tisch.

Die Vereinbarung umfasse unter anderem Zahlungen an das Organisationskomitee und die Ausstattung von Athleten sowie der rund 70 000 freiwilligen Helfer, hieß es. Das britische Team stattet Adidas komplett aus. In der Vergangenheit hatten die Franken bei vergleichbaren Events stets mehr als die Hälfte der Sportler eingekleidet.

Auswirkungen durch die US-Hypothekenkrise auf das eigene Geschäft sieht Hainer derzeit nicht, wie er dem TV-Sender CNBC sagte. In den USA leiden zahlreiche Hypothekenanbieter unter der Krise, die weltweit an den Börsen zu Verwerfungen geführt hat. In Deutschland sind vor allem Banken betroffen. Unklar sind noch die Folgen für die Konsumneigung der Verbraucher und damit der gesamten Konjunktur in den USA und Europa.

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