Sozialplan für rund 100 Mitarbeiter
Erste deutsche Reederei fällt Krise zum Opfer

Die Wirtschaftskrise hat ein erstes Opfer unter den deutschen Reedereien gefordert: Die Bremer Senator Lines wird eingestellt und abgewickelt. Der Eigentümer, die koreanische Reederei Hanjin Shipping, nannte am Mittwoch die Verschlechterung des Schifffahrtsmarktes als Grund.

HB BREMEN. Für die rund 100 Mitarbeiter soll ein Sozialplan erstellt werden. Die wenigen noch fahrenden Liniendienste von Senator Lines werden eingestellt oder von Hanjin übernommen, wie ein Sprecher der Muttergesellschaft mitteilte. Hanjin gehört zu den Top zehn der weltweiten Containerreedereien.

Senator Lines wurde 1987 gegründet und 1997 von Hanjin übernommen. In Schifffahrtskreisen hieß es, das Aus für Senator Lines komme nicht überraschend. Die Reederei sei nicht genug auf bestimmte Zielgebiete konzentriert gewesen und habe sich verzettelt.

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