Später Start
Daimler startet mit Smart erst 2008 in den USA

Der Autokonzern Daimler-Chrysler hat endgültig grünes Licht für den Sprung des neuen Kleinwagens Smart auf den US-Markt gegeben. Der Autokonzern will dem Vormarsch der Japaner einen Kleinwagen auf dem US-Markt entgegensetzen. Analysten warnen vor Währungsrisiken.

FRANKFURT. Die neue Generation des Zweisitzers, die im Frühjahr des nächsten Jahres auf den Markt kommt, wird aber erst Anfang 2008 und damit später als erwartet in den Vereinigten Staaten starten. Daimler-Chef Dieter Zetsche baut damit darauf, die für 2007 gesetzten Sanierungsziele der defizitären Kleinwagenmarke auch ohne eine erfolgreiche Expansion in den USA zu erreichen.

Die Marke Smart, die seit seinem Start im Jahr 1998 Milliardenverluste anhäufte, soll nach den Plänen von Daimler erstmals im kommenden Jahr Gewinne abwerfen. Erst Ende März hatte Zetsche das Ende des verlustreichen Smart-Viersitzers angeordnet und dafür weitere Aufwendungen von rund einer Mrd. Euro veranschlagt.

Die mit schwachen Absatzzahlen kämpfende Daimler-Tochter hatte ursprünglich bereits bis Ende vergangenen Jahres entscheiden wollen, ob das Nachfolgemodell des zweisitzigen Kleinstwagens auch auf dem weltgrößten Fahrzeugmarkt verkauft werden soll. Nach Untersuchungen von Smart könnte der Einstieg in den USA einen zusätzlichen Absatz von rund 20 000 Fahrzeugen pro Jahr bedeuten. Der Wagen werde dort nicht über das Daimler-Netz, sondern von der Händlergruppe United Auto Group vertrieben, sagte Zetsche. Daimler hält damit seine Vertriebskosten in den USA gering. Der Vertrieb durch eine Handelsgruppe sei „relativ preiswert“, sagte ein Analyst.

In Europa hatte sich das eigene Smart-Händlernetz als finanzielle Belastung erwiesen. Daimler hat Smart ein drastisches Sparprogramm verordnet. Die Kleinwagentochter zählt zu den größten Baustellen von Daimler-Chef Zetsche. Bisher hat die Kleinwagenschmiede nur Verluste angehäuft.

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