Spanien
Bauriese Sacyr kauft fast zehn Prozent an Repsol

Das spanische Bauunternehmen Sacyr Vallehermoso hat fast zehn Prozent der Kapitalanteile des Mineralölkonzerns Repsol YPF gekauft. Die Baufirma stieg damit bei Repsol zum zweitgrößten Anteilseigner auf hinter der Sparkassenkette La Caixa, die 23 Prozent der Anteile hält.

HB MADRID. Sacyr bestätigte am Montagabend, einen Anteil von 9,23 Prozent an Repsol YPF zu halten. Die Aktien seien zu durchschnittlich 25,32 Euro je Stück gekauft worden. Die Beteiligung an Repsol entspreche einem Investment im Wert von 2,86 Millarden Euro. Für den Erwerb sei ein Überbrückungskredit von 1,5 Milliarden Euro aufgenommen worden.

Repsol teilte zudem mit, sie sehe Sacyr als einen langfristig orientierten Investor an und werde dem Unternehmen wunschgemäß eine Vertretung im Aufsichtsrat ermöglichen. Insgesamt beurteile man den Einstieg von Sacyr positiv. Für Repsol bedeutete die Transaktion nach Ansicht von Experten einen gewissen Schutz vor einem möglichen Übernahmeangebot eines ausländischen Konkurrenten, über das in Spanien seit längerer Zeit spekuliert worden war.

Zuvor hatten bereits mit Acciona und ACS zwei andere Baukonzerne an der spanischen Börse für Wirbel gesorgt. Acciona hatte größere Kapitalanteile des Stromversorgers Endesa erworben. ACS war beim Konkurrenten Iberdrola eingestiegen.

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