Sparkurs beim Lkw-Hersteller MAN baut 1.800 Stellen ab

Volkswagen will die Kosten beim Lastwagenbauer MAN bis 2017 um 850 Millionen Euro senken. 1.800 Arbeitsplätze fallen daher weg. Betroffen sind alle deutschen Werke – ein Standort aber besonders.
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Der Standort München ist besonders vom Stellenabbau betrtoffen. Quelle: dpa
MAN-Laster vor der Zentrale in München

Der Standort München ist besonders vom Stellenabbau betrtoffen.

(Foto: dpa)

MünchenDer Lastwagenbauer MAN streicht 1.800 Stellen. Diese Zahlen nennt das Management den Beschäftigten nach Informationen des Handelsblattes den Beschäftigten auf mehreren Betriebsversammlungen. Betroffen sind alle deutschen Werke, vor allem aber die MAN-Zentrale in München.

Zudem soll die Lastwagenfertigung im Werk Salzgitter eingestellt werden, der Standort soll aber weiter Komponenten fertigen. Insgesamt sollen die Kosten bei der VW-Tochter bis 2017 um 850 Millionen Euro gedrückt werden. Betriebsbedingte Kündigungen sind ausgeschlossen. Die Sparten Diesel und Maschinenbau von MAN sind von dem Sparprogramm nicht betroffen.

Volkswagen kontrolliert seit 2011 die Mehrheit an MAN. Die Sanierung des Traditionskonzerns wird seit Monaten vorbereitet. MAN leidet im Lastwagengeschäft seit Jahren unter Überkapazitäten und einer schwachen Rendite. Mehrfach musste das Unternehmen in der Lastwagenproduktion Kurzarbeit anmelden. Seit Februar koordiniert Andreas Renschler die Lastwagenaktivitäten im VW-Konzern. Die Wolfsburger wollen MAN mit der Konzerntochter Scania eng verzahnen und langfristig den Weltmarktführer Daimler angreifen.

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