Sparpaket verabschiedet
Lanxess baut 960 Stellen ab

Binnen zwei Jahren fallen beim Chemiekonzern Lanxess 960 Stellen weg; das auf der Kippe stehende Werk Dormagen bleibt aber erhalten. Der Abbau ist Teil eines Sparpakets.

HB LEVERKUSEN. Betriebsbedingte Kündigungen seien bis Ende 2007 aber ausgeschlossen, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Vorausgegangen waren Verhandlungen mit dem Betriebsrat.

Lanxess ist eine Abspalung des Bayer-Konzerns, in dem dieser einige seiner Problemsparten ausgelagert hat. Entsprechend hoch ist der Druck, das Unternehmen rentabel zu machen.

Ab 2008 sollen jährlich 100 Millionen Euro eingespart werden. Der Feinchemikalien-Bereich und die Kunststoffsparte Styrenic Resins werden neu ausgerichtet. Die beiden Standorte der Kunststoffsparte, Dormagen und Tarragona in Spanien, sollen erhalten bleiben. Bis dato hatte es geheißen, dass eines der zwei Werke das Sparprogramm nicht überleben wede.

In der Sparte Feinchemikalien sollen unrentable Anlagen geschlossen und weitere zusammengelegt werden. Zudem werde diese in eine eigenständige Tochtergesellschaft ausgegliedert.

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