Sparpläne bei VW Audi und Porsche begehren gegen Winterkorn auf

Mit seinem Sparprogramm zieht VW-Chef Winterkorn nicht nur den Unmut der Beschäftigten auf sich: Die Tochtermarken Audi und Porsche wollen offenbar nicht mitmachen – und monieren falsche Entscheidungen in der Zentrale.
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Porsche und Audi werfen VW Missmanagement vor

Düsseldorf/HamburgDie VW-Töchter Audi und Porsche rebellieren offenbar gegen das fünf Milliarden Euro umfassende Sparprogramm des Mutterkonzerns. Sie wollen ihre Investitionen nicht kürzen, berichtet das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ am Montag. Die Oberklasse-Tochter Audi und der Sportwagenbauer Porsche sind hochprofitabel – im Gegensatz zur Kernmarke VW.

Die Marke Volkswagen müsse ihre Kosten endlich senken, fordern namentlich nicht genannte Audi- und Porsche-Manager dem Magazin zufolge. VW leide unter Missmanagement. Zwei Problemfelder sollen die Manager ausgemacht haben: Das US-Werk Chattanooga fahre hohe Verluste ein. Weil die richtigen Modelle für den US-Markt fehlten, sei das Werk, in das weit über eine Milliarde Euro investiert worden sei, nicht ausgelastet.

Im Stammwerk Wolfsburg seien zudem neue Produktionsanlagen installiert worden, die jetzt nur mangelhaft funktionieren, schreibt „Der Spiegel“. Produktionschef Michael Macht und Vertriebsvorstand Christian Klingler müssten wohl um ihre Posten fürchten.

Ein Projekt von VW-Chef Winterkorn sei den Audi- und Porsche-Managern besonders sauer aufgestoßen. Das geplante sogenannte Low-Budget-Car werde nur wenig Gewinn abwerfen, die Rendite des Autobauers werde dadurch weiter sinken. Das Billigauto soll für rund 7000 Euro zu haben sein.

Gegenwind erhält Winterkorn auch von den Arbeitnehmervertretern. Der VW-Betriebsrat erwartet heftige Auseinandersetzungen über den geplanten Sparkurs. „Das wird kein Spaziergang. Und schon jetzt ist klar, dass es an dem einen oder anderen Punkt auch richtig krachen wird“, sagte Betriebsratschef Bernd Osterloh am vergangenen Mittwoch vor mehr als 20.000 Mitarbeitern des Wolfsburger Stammwerks. Winterkorn hatte auf der Betriebsversammlung rasche Sparerfolge gefordert. „Kurzfristig brauchen wir dringend mehr Effizienz und mehr Ergebnis“, sagte er.

Mitarbeiter fürchten Verlust von Arbeitsplätzen
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  • "Schmarotzer und Vernichter der Deutschen Autoindustrie"

    +LOL+

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  • Das läßt in der Tat nichts Gutes für die Kernmarke erwarten, wenn es massive Probleme mit vom Management abgesegneten neuen Anlagen gibt, die nicht funktionieren und der Chef verkündet, daß die Ameisen mehr leisten müssen.

    Das ist DAS typische Symptom eines parasitierenden Wasserkopfmanagements.

    Mich wundert ein wenig, daß die Piechs da zuschauen, denn immerhin sollten die noch so bodenständig sein zu wissen, was Elite ist: sie geht mit gutem Beispiel voran und verlangt von anderen nichts, was sie nicht von sich selbst abverlangt. Das war das Geheimnis deutschen Erfolges.

    Wenn nun die parasitierenden Erbsenzähler auch bei VW das Sagen haben, dann gute Nacht.

  • Die Manager bei Audi und Porsche rebelieren? Die Chance für Winterkorn, seinen "Kumpel" Uli Hoeneß im Konzern unterzubringen, oder?

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  • Wenn Bonis in Gefahr sind dann heisst es Nö danke wir wollen weter saugen.

    Anstatt die Schulden zurück zu zahlen und profitabler zu werden saugt sich der Wasserkopf voll. Dieses Geschäftsmodell ist so wie so abgelaufen wenn die Tempolimits kommen und das Steuersparmodell Firmenwagen zu Ende ist. Der Trend geht zu Billigautos.

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