Sparprogramm geplant
Krise trifft auch weltgrößten Spirituosenhersteller Diageo

Der weltweit größte Alkoholhersteller Diageo hat wegen der weltweiten Konjunkturkrise die Gewinnprognose gesenkt. Zudem kündigte der Konzern ein Sparprogramm an und will vorerst keine weiteren eigenen Aktien zurückkaufen.

HB LONDON. Angesichts des globalen Abschwungs nahm der britische Konzern am Donnerstag seine Vorhersage für das operative Gewinnwachstum zurück. Für das Geschäftsjahr 2008/2009 (per Ende Juni) werde dort nur noch ein Zuwachs von vier bis sechs Prozent erwartet. Bislang war Diageo von sieben bis neun Prozent ausgegangen. Für das erste Halbjahr wies das Unternehmen noch einen Zuwachs beim Gewinn pro Aktie von 21 Prozent aus.

In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres legte der operative Gewinn ohne Sondereffekt um sechs Prozent auf 1,64 Mrd. Pfund zu. Der Umsatz des Herstellers legte auf vergleichbarer Basis um drei Prozent auf 5,07 Mrd. Pfund zu. Mit einem Sparprogramm, das die Kostenbasis um 100 Mio. Pfund drücken soll, will sich Diageo auf die schwieriger werdenden Zeiten einstellen. Die Kosten für die Maßnahmen bezifferte das Unternehmen auf rund 200 Mio. Pfund, die in der zweiten Jahreshälfte als Sonderkosten verbucht werden sollen.

Diageo-Aktien verloren an der Londoner Börse 5,4 Prozent auf 858 Pence.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%