Sparprogramm: Kodak-Umbau kostet mehr Jobs und Geld

Sparprogramm
Kodak-Umbau kostet mehr Jobs und Geld

Der Grafik- und Fotokonzern Eastman Kodak will noch mehr Stellen streichen als bisher bekannt. Von 30 000 Arbeitsplätzen ist jetzt die Rede. Zudem soll der Konzernumbau teurer werden als zunächst erwartet.

HB NEW YORK. Im Rahmen des voraussichtlich bis Jahresende laufenden Restrukturierungsplans sollen bis zu 30 000 Arbeitsplätze wegfallen, wie das US-Unternehmen mitteilte. Bisher wollte Kodak in seinem dreijährigen Sparprogramm maximal 27 000 Stellen streichen.

Zudem dürfte der Konzernumbau teurer werden als zunächst erwartet: Die Kosten werden sich Kodak zufolge voraussichtlich auf bis zu 3,8 Milliarden Dollar belaufen. Vergangenen Sommer hatte das Unternehmen noch von höchstens 3,4 Milliarden Dollar gesprochen.

Kodak will sich strategisch verstärkt auf das Digital-Geschäft mit privaten und professionellen Bild- und Grafikkunden konzentrieren. Zudem kündigt das Unternehmen unlängst den Einstieg in das Drucker-Geschäft an. Darüber hinaus verkauft der Konzern, der auch Kameras herstellt, seine Medizintechniksparte für knapp zwei Milliarden Euro. Der Bereich stellt mit 8100 Angestellten unter anderem Röntgenfilme sowie medizinische Drucker und Computer-Systeme her.

Bis zum abgelaufenen Quartal sind bereits 23 400 Jobs weggefallen. Kodak will durch das Programm seine Ertragskraft langfristig stärken. Der Konzern peilt 2009 eine Rendite von 28 bis 29 Prozent an. Der Betriebsgewinn soll bis dahin acht bis neun Prozent des Umsatzes betragen. Im vergangenen Jahr schrieb Kodak einen Verlust von 754 Millionen Dollar nach einem Fehlbetrag von 1,35 Milliarden Dollar ein Jahr zuvor.

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