Sparte Medizintechnik schwächer
Drägerwerk hält die Gewinne stabil

Der Medizintechnik- und Sicherheitstechnik-Hersteller erwirtschaftete in den ersten neun Monaten einen stabilen operativen Gewinn. Auch für das Gesamtjahr bleibt das Lübecker Unternehmen bei seiner Jahresprognose.

HB HAMBURG. Der Konzern werde seinen Umsatz 2004 wie geplant auf 1,5 bis 1,55 Mrd. Euro von 1,42 Mrd. Euro im Vorjahr steigern und dabei einen operativen Gewinn vor Einmalaufwendungen in der Größenordnung von 124 Millionen Euro ausweisen, teilte Drägerwerk am Donnerstag mit. Im Vorjahr hatte das im Technologieindex TecDax notierte Unternehmen einen operativen Gewinn von 96,4 Millionen erwirtschaftet.

In den ersten neun Monaten hielt Drägerwerk den operativen Gewinn bei 56,6 Mill. Euro stabil, wobei die Sparte Medizintechnik wegen Problemen bei der Umstrukturierung des Vertriebs in den USA schwächer abschnitt. Der Geschäftsbereich wies einen operativen Gewinnrückgang auf 36,0 Mill. Euro nach 42,4 Mill. im Vorjahreszeitraum aus. „Der bis zum dritten Quartal eingetretene Rückstand wird in 2004 nicht mehr aufgeholt werden können“, bekräftigte der Konzern frühere Aussagen.

Drägerwerk AG hatte Ende Oktober bereits wegen der Probleme in den USA sowie eines stärkeren Preisdrucks seine Geschäftsziele für die Medizintechnik-Sparte gesenkt. Demnach soll der operative Gewinn des Bereichs im laufenden Jahr bei 100 Mill. (Vorjahr: 91) Mill. Euro statt der bisher erwarteten 122 Mill. liegen. Statt eines geplanten Umsatzes von 1,09 Mrd. Euro seien nur 1,0 bis 1,05 Mrd. Euro nach 918 Mill. erreichbar, hatte es geheißen.

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