Spekulationen um Basell
BASF und Shell wollen Joint Venture verkaufen

Der weltgrößte Chemieproduzent BASF und der Mineralölkonzern Shell wollen einem Pressebericht zufolge ihr Gemeinschaftsunternehmen Basell Ende August zum Verkauf anbieten.

HB LONDON. Ziel sei ein Erlös von 6 Mrd. €, berichtete die „Financial Times“ am Donnerstag auf ihrer Internetseite. Die Investmentbanken Credit Suisse First Boston (CSFB) und Lazard würden das schriftliche Angebot den Interessenten Ende des Monats zukommen lassen.

Ein Shell-Sprecher in London lehnte eine Stellungnahme zu dem Bericht ab. In der vorigen Woche hatten BASF und Shell erklärt, eine Entscheidung über die Zukunft von Basell solle in der ersten Hälfte 2005 fallen. Überprüft werde unter anderem ein Verkauf der Anteile sowie ein Börsengang.

Shell und BASF sind jeweils mit 50 % an dem Unternehmen beteiligt, das nach BASF-Angaben zu den führenden Herstellern von Polyolefinen gehört. Polyolefine kommen vor allem bei der Herstellung von Kunststoffen zum Einsatz.

Das Gemeinschaftsunternehmen Basell wurde im Oktober 2000 gegründet und erwirtschaftete 2003 einen Umsatz von rund sechs Milliarden Euro und ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von mehr als 300 Mill. €.

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