Spezialchemiekonzern
Evonik verdient operativ weniger

Die Abschwächung des globalen Wachstums spürt Evonik deutlich. Zwar sinkt der Umsatz um drei Prozent, dennoch wurden die Markterwartungen übertroffen. Evonik-Chef Engel bestätigt deshalb die Prognose für das Gesamtjahr.
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DüsseldorfDer Spezialchemiekonzern Evonik hat im dritten Quartal operativ weniger verdient, damit aber die Markterwartungen übertroffen. Bei einem Umsatzplus von einem Prozent auf 3,24 Milliarden Euro ging der bereinigte operative Gewinn (Ebitda) um drei Prozent auf 501 Millionen Euro zurück, wie Deutschlands zweitgrößter Chemiekonzern nach BASF am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten mit einem Rückgang auf 480 Millionen Euro gerechnet. „Unsere Produkte waren trotz Abschwächung des globalen Wachstums gut nachgefragt“, erklärte Vorstandschef Klaus Engel. Zudem habe sich der Preisverfall bei wichtigen Produkten abgeschwächt.

Engel bekräftigte seine bereits eingegrenzten Jahresziele. Demnach erwartet er 2014 ein bereinigtes Ebitda, da eher „im unteren als im oberen Bereich der Spanne von 1,8 bis 2,1 Milliarden Euro“ liegen. Beim Umsatz erwartet Engel unverändert einen leichten Zuwachs. Im vergangenen Jahr hatte Evonik 12,7 Milliarden Euro erlöst und einen bereinigten operativen Gewinn von 2,0 Milliarden Euro erzielt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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