Spezialchemiekonzern Wacker Chemie erholt sich von Solarkrise

Wacker Chemie arbeitet sich langsam aus der Solarkrise. Auch der Gewinn kletterte wieder nach oben. Der Spezialchemiekonzern profitierte dabei von Kundenentschädigungen. Deshalb bekräftigte der Konzern seine Jahresziele.
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Mitarbeiter von Wacker Chemie: Das Unternehmen hat die Solarkrise längst hinter sich gelassen. Quelle: dpa

Mitarbeiter von Wacker Chemie: Das Unternehmen hat die Solarkrise längst hinter sich gelassen.

(Foto: dpa)

MünchenDer bayerische Spezialchemiekonzern Wacker erholt sich zusehends von der Krise seiner Kundschaft in der Solarbranche. Im abgelaufenen Quartal vervielfachte sich der Gewinn binnen Jahresfrist auf 119 Millionen Euro, wie die Münchner am Donnerstag mitteilten. Der Umsatz legte um sechs Prozent auf 1,32 Milliarden Euro zu. Wacker profitierte auch von Entschädigungen, die Kunden leisten müssen, wenn sie bestellte Siliziummengen stornieren. „Neben einer anhaltend soliden Nachfrage in zahlreichen Branchen und Regionen gab es bei den Preisen für wichtige Produkte von Wacker positive Signale“, erklärte Vorstandschef Rudolf Staudigl. Insbesondere für hochreines Silizium für die Photovoltaik- und Halbleiterindustrie bekomme sein Haus wieder mehr. Zudem zahle sich der Sparkurs aus.

Für das Gesamtjahr traute er sich nun auch eine konkrete Prognose zu. Das Betriebsergebnis (Ebitda) werde bei etwa einer Milliarde Euro liegen, hieß es. Im Vorjahr hatte Wacker einen Wert von 679 Millionen Euro erreicht. Der Umsatz werde um die fünf Prozent von zuvor 4,48 Milliarden Euro zulegen. Der Nettogewinn werde deutlich höher als im Vorjahr ausfallen, als sich Wacker mit knapper Not in den schwarzen Zahlen gehalten hatte.

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