Spezialglashersteller
Schott steigert Umsatz und Ergebnis

Dank einer verbesserten Nachfrage vor allem auf den Wachstumsmärkten in Asien und Sparbemühungen hat der Mainzer Spezialglashersteller Schott im Geschäftsjahr 2009/10 einen Umsatz- und Ergebnissprung hingelegt.
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HB MAINZ. Der Spezialglashersteller Schott hat im Geschäftsjahr 2009/10 einen Umsatz- und Ergebnissprung verbucht und ist operativ in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Dank einer verbesserten Nachfrage vor allem auf den Wachstumsmärkten in Asien und Sparbemühungen seien die Umsatz- und Ergebnisziele deutlich übertroffen worden, teilte die Schott AG am Freitag in Mainz mit.

Die Erlöse stiegen dank Zuwächsen in allen Geschäftsbereichen um 26 Prozent auf 2,85 Milliarden Euro (2008/09: 2,26 Milliarden).

„Schott ist weltweit gestärkt aus der Krise hervorgegangen“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Schott AG, Udo Ungeheuer, laut Mitteilung. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug 263 Millionen Euro, nachdem im Vorjahr ein Verlust vor Zinsen und Steuern von 22 Millionen Euro angefallen war.

Zum Netto-Ergebnis (Vorjahr: minus 167 Millionen Euro) gab es zunächst keine Angaben. Den Jahresabschluss 2009/10 (30. September) und einen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2010/11 will das Unternehmen am 11. Februar auf seiner Bilanzpressekonferenz in St. Gallen präsentieren.

Die Zahl der Mitarbeiter blieb im Geschäftsjahr 2009/10 mit 17 468 praktisch konstant (Vorjahr: 17 396). Der wirtschaftliche Erfolg erlaube es, das Mitarbeiter-Engagement zu honorieren, teilte das Unternehmen mit. In Deutschland erhalten die Tarifmitarbeiter ein Weihnachtsgeld von 150 Prozent eines Monatsentgelts. Eine vergleichbare Leistung ist für außertarifliche Mitarbeiter und für Beschäftigte außerhalb Deutschlands vorgesehen.

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