Spielebranche
Starker Heimatmarkt hilft Ravensburger

Totgesagte leben länger: Der Videospielbranche geht es alles andere als gut, aber dafür kriegen die Hersteller von traditionellen Spielen das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht: Ravensburger kann trotz Wirtschaftskrise zulegen. Allerdings gibt es Probleme im Ausland.

HB FRANKFURT. Der auf Spiele und Jugendbücher spezialisierte Ravensburger Verlag wächst auch im Konjunkturabschwung. "Traditionelle Spielwaren haben sich in Deutschland als krisenresistent erwiesen", erklärte Vorstandschef Karsten Schmidt am Mittwoch. "Bei Geschenken für Kinder wird zuletzt gespart."

Von der allgemeinen Konjunkturflaute spüre Ravensburger im Inland bislang nichts, erläuterte Schmidt vor Beginn der Nürnberger Spielwarenmesse. Konzernweit stieg der Umsatz nach vorläufigen Zahlen 2008 um 0,5 Prozent auf gut 287 Mio. Euro. Das ist das sechste Wachstumsjahr in Folge. Zum Gewinn machte das Unternehmen keine Angaben.

Im Auslandsgeschäft zeichnen sich allerdings Schwierigkeiten ab: Wichtige Handelspartner mussten infolge der Finanzkrise schließen, andere bestellten deutlich weniger Ware, wie Ravensburger einräumte. Die Auswirkungen spürt das Unternehmen vor allem in seiner wichtigsten Sparte mit Spielen und Puzzles: Dort ging der Umsatz im Ausland um fast vier Prozent zurück, während er im Inland um sechs Prozent zulegte.

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