Spielwaren-Gruppe auf Einkaufstour
Simba-Dickie will „Bobby-Cars“

Der „Bobby Car“-Hersteller Big könnte bald einen neuen Steuermann haben. Die Fürther Spielwaren-Gruppe Simba-Dickie will die benachbarte Firma kaufen. Dies bestätigte Firmenchef Michael Sieber am Dienstag. Man habe ein konkretes Angebot für BIG abgegeben, sagte Sieber. Details nannte er nicht.

HB FÜRTH. BIG-Alleininhaber Ernst Bettag war im vergangenen Jahr gestorben. Alleinerbin ist seine Witwe Charlotte Bettag. BIG hatte kürzlich bestätigt, dass Verkaufsverhandlungen liefen. Sieber sagte, man habe schon mehrfach bewiesen, dass man Firmen erfolgreich eingliedern könne. Zu der Gruppe, die 2003 einen Umsatz von 276 Mill. € erzielte, zählen die Firmen Simba-Toys, Dickie, Eichhorn, Noris- Spiele und Schuco.

Im Gegensatz zu Sieber, der überwiegend in China fertigen lässt, setzte BIG-Chef Bettag auf Produktion in Deutschland. Nach einem Großbrand am Fürther Stammsitz hatte er erst vor wenigen Jahren im mittelfränkischen Burghaslach für 30 Mill. € eine neue Spielzeugfabrik errichtet. BIG erzielte mit rund 170 Mitarbeitern 2003 einen Umsatz von etwa 20 Mill. €. Mit dem Rutschauto für Kleinkinder „Bobby-Car“ hatte Ernst Bettag 1972 den Grundstein für den Unternehmenserfolg gelegt.

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