Spielwarenhersteller
Hasbro profitiert von den „Transformers“

Mattel steckt mit seiner „Barbie“ in der Krise. Konkurrent Hasbro zeigt, wie es geht: Mit harten Typen und viel Action. Dank der Kinofilme „Transformers“ und „G.I. Joe“ hat der US-Spielwarenhersteller ordentlich verdient.

HB PAWTUCKET. Heldenfiguren zu Kinofilmen wie „Transformers“ und „G.I. Joe“ haben dem weltweit zweitgrößten Spielwarenhersteller Hasbro trotz der Krise stabile Geschäfte beschert. Hasbros Überschuss legte um knapp fünf Prozent auf 39 Millionen Dollar zu. Der Umsatz wuchs leicht um ein Prozent auf 792 Millionen Dollar, wie der US-Konzern am Montag in Pawtucket (Rhode Island) mitteilte. Damit schlug sich Hasbro im zweiten Quartal etwas besser als der ebenfalls amerikanische Branchenführer Mattel mit seinem Klassiker „Barbie“.

Auf Hasbros Einnahmen außerhalb der USA drückte der im Vergleich zum Vorjahr wieder stärkere Dollar. Ohne den Währungseffekt wäre der Umsatz bei Hasbro um sieben Prozent gestiegen. Gut ein Drittel der Erlöse stammt aus dem weltweiten Geschäft außerhalb der USA. Branchenprimus Mattel hatte gerade erst einen Umsatzeinbruch bekanntgegeben.

Mattel fehlen vergleichbare Kassenschlager beim lukrativen Spielzeug rund um Kinofilme. Der Gewinn des „Barbie“- Konzerns stieg allein dank harter Einsparungen. Auch Hasbro kündigte angesichts der Wirtschaftskrise ein weiterhin striktes Kostenmanagement an.

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