Spielwarenhersteller
Selbst Barbie kann Mattel kaum helfen

Den weltgrößten Spielwarenhersteller Mattel lässt ausgerechnet in der Wirtschaftskrise seine Erfolgs-Puppe „Barbie“ im Stich. Die Verkaufszahlen des Klassikers schwächeln genauso wie das internationale Geschäft.

HB EL SEGUNDO. Der Umsatz des US-Konzerns brach im zweiten Quartal um fast 20 Prozent auf knapp 900 Mio. Dollar ein. Der recht schmale Gewinn stieg allein durch Einsparungen und Einmaleinnahmen von zwölf auf knapp 22 Mio. Dollar, wie Mattel am Freitag am Sitz im kalifornischen El Segundo bekanntgab. Dem Konzern machten auch der wieder stärkere Dollar zu schaffen, der Umsätze außerhalb von Amerika niedriger ausfallen lässt.

Die „Barbie“-Umsätze fielen weltweit um 15 Prozent. International ging es für die Puppe, die in diesem Jahr 50. Geburtstag feiert, noch steiler bergab als in den USA. Aber auch Puzzle und Brettspiele sowie die Fisher-Price-Spielzeuge verkauften sich schlechter. Gerade erst musste Mattel zudem wegen des Verkaufs mit Blei belasteter Spielwaren aus China eine Strafe von 2,3 Mio. Dollar zahlen.

Im lukrativen Geschäft mit Heldenfiguren und anderem Spielzeug rund um Kinofilme fehlte es Mattel zuletzt an neuen Kassenschlagern. Der größte Wettbewerber Hasbro ist dem Branchenprimus hier derzeit voraus - so etwa beim neuen „Transformers“-Film. Hasbro, ebenfalls ein US-Konzern, legt seine Quartalszahlen an diesem Montag vor.

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