Spielzeug
Fisher Price bringt Mattel Verluste ein

Der weltgrößte Spielzeughersteller Mattel hat im ersten Quartal wegen stark rückläufiger Verkaufszahlen von Fisher-Price-Produkten einen Verlust von 46,6 Mill. Dollar eingefahren. Das Ergebnis wurde durch weitere Faktoren belastet.

HB NEW YORK. Höhere Kosten, darunter auch gestiegene Ausgaben für Prozesse, wirkten sich sich zudem negativ auf das Ergebnis aus, wie der US-Konzern am Montag mitteilte.

Den Angaben zufolge schrieb der "Barbie"-Hersteller in den ersten drei Monaten des Jahres ein Minus von 13 Cent pro Aktie. Im Jahr zuvor hatte der Quartalsgewinn noch zwölf Mill. Dollar betragen. Analysten hatten einen Gewinn von einem Cent pro Aktie erwartet.

Während die Verkäufe international um acht Prozent gestiegen seien, seien sie in den USA um elf Prozent zurückgegangen, teilte das Unternehmen weiter mit. Für das zweite Quartal erwarte Mattel einen Verkaufsanstieg mit Merchandising-Artikeln zu Blockbuster-Filmen wie "Speed Racer" oder "Batman".

Wegen Sicherheitsmängeln hatte der Konzern noch im November vergangenen Jahres rund 17 000 Spielzeuge der Marke Fisher Price vom Markt nehmen müssen, weil kleinere Teile davon abbrechen und von Kindern verschluckt werden könnten. In den Monaten zuvor hatte Mattel bereits mehrere Mill. Produkte wegen zu hoher Bleiwerte zurückrufen müssen.

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