Spielzeughersteller
Gewinn von Hasbro sinkt deutlich

Die Helden aus "Star Wars" und die "Transformers" sind es gewohnt, schwierige Situationen zu überstehen. Von dieser Mentalität sollte nun auch etwas auf ihre Spielzeug-Figuren abfärben. Denn deren Hersteller Hasbro spürt die schwache Wirtschaftslage und muss einen sinkenden Gewinn hinnehmen.

HB PAWTUCKET. Ein schwaches Weihnachtsgeschäft bescherte Hasbro im vierten Quartal 2008 einen Gewinneinbruch um 30 Prozent auf knapp 94 Mio. Dollar (73 Mio Euro). Der Umsatz sank auch wegen Wechselkurseffekten um mehr als fünf Prozent auf 1,2 Mrd. Dollar, wie Hasbro am Montag in Pawtucket (Rhode Island) bekanntgab.

Für das laufende Jahr rechnet Konzernchef Brian Goldner allerdings mit steigenden Umsätzen und Gewinnen, solange sich die Krise nicht nochmals massiv zuspitze. Auch Wechselkurseffekt nahm er bei seiner Prognose aus. Goldner kündigte weitere Kostensenkungen an.

Hasbros Ergebnis blieb hinter den Erwartungen der Analysten zurück. Branchenführer Mattel hatte im Schlussquartal einen noch stärkeren Gewinneinbruch um 46 Prozent erlitten - unter anderem wegen des schwindenden Erfolgs seines Puppen-Klassikers "Barbie".

Im Gesamtjahr 2008 fiel Hasbros Gewinn unter dem Strich um fast acht Prozent auf 307 Mio. Dollar. Allerdings hatte der Konzern ein Jahr zuvor stark von einem Steuereffekt profitiert. Der Umsatz stieg im vergangenen Jahr um fünf Prozent auf 4,0 Mrd. Dollar.

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