Spielzeughersteller profitiert von Kinoschlagern
Barbiehaus Mattel macht wieder Gewinn

Der weltgrößte Spielzeughersteller Mattel ist im zweiten Quartal dank eines soliden Geschäfts mit neuem Spielzeug in die Gewinnzone zurückgekehrt. Bei der bekannten Marke Barbie will das Unternehmen im kommenden Jahr einige Verbesserungen vornehmen.

HB EL SEGUNDO. Der Umsatz erhöhte sich gegenüber dem zweiten Quartal 2005 um acht Prozent auf 957,7 Mill. Dollar (760 Mio Euro), teilte der Branchen-Primus am Montag in El Segundo (Kalifornien) mit.

Die Mattel Inc. verdiente in dem Dreimonatsabschnitt 37,4 Mill. Dollar oder zehn Cent je Aktie gegenüber einem Verlust von 94,0 Mill. Dollar oder 23 Cent je Aktie im zweiten Quartal 2005. Im Vorjahr hatte es wegen der Rückführung kumulierter Auslandsgewinne von 2,4 Mrd. Dollar hohe steuerliche Sonderbelastungen von 112,9 Mill. Dollar oder 28 Cent je Aktie gegeben. Dadurch war Mattel in die Verlustzone geraten.

Mattel profitierte im April-Juni-Abschnitt von den Kino-Kassenschlagern „Cars“ und „Superman“, für die neue Spielwaren herausgebracht wurden. In den USA erhöhte Mattel den Absatz von Barbie-Puppen, während es weltweit mit diesen Puppen einen Umsatzrückgang von einem Prozent gab. Mattel-Chef Robert A. Eckert war von der Barbie-Entwicklung angetan. Trotzdem wolle das Unternehmen im kommenden Jahr weitere Verbesserungen für die Marke vornehmen.

Bei „Hot-Wheels“-Spielzeug ging der Umsatz um sieben Prozent zurück, während es bei Core-Fisher-Price- und American-Girls-Spielwaren Umsatzsteigerungen von zehn beziehungsweise fünf Prozent gab.

Mattel setzte im ersten Halbjahr 1,8 (1,7) Mrd. Dollar um. Der Haljahresgewinn betrug 67,6 Mill. Dollar oder 17 Cent je Aktie gegenüber einem Verlust von 87,5 Mill. Dollar oder 21 Cent je Aktie in den ersten sechs Monaten 2005.

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