Spirituosen-Konzern
Katerstimmung bei Diageo

Diageo ist mit einem Umsatzminus ins neue Geschäftsjahr gestartet. Der britische Spirituosen-Konzern will mit seinen Marken Johnnie Walker, Smirnoff, Baileys und Guinness auf das Gesamtjahr gesehen dennoch wachsen.

HB LONDON. In den drei Monaten bis Ende September sei der Umsatz auf organischer Basis im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent zurückgegangen, teilte das Unternehmen mit Marken wie Johnnie Walker, Smirnoff, Baileys und Guinness am Mittwoch mit.

Das Nettovermögen habe sich Ende September aber auf 4,3 Mio. britische Pfund (4,5 Mio Euro) belaufen, damit habe das Unternehmen für das Quartal einen kleinen operativen Gewinn ausweisen können. Detaillierte Kennziffern wurden in dem Zwischenbericht nicht dargestellt. Die Aktie gab am späten Vormittag weiter nach und verlor zuletzt 3,02 Prozent auf 946,50 Pence.

Für das Gesamtjahr will Diageo trotz des schwierigen Starts weiterhin seinen operativen Gewinn auf organischer Basis im niedrigen einstelligen Bereich steigern. Wie erwartet hätten sich die Markttrends kaum verändert, sagte Unternehmenschef Paul Walsh laut Mitteilung. Die Lagerbestände seien aber weltweit nicht gestiegen. In Nordamerika, dem größten Markt für Diageo, seien sie im abgelaufenen Quartal sogar zurückgegangen. Auch der Konzernumbau laufe nach Plan und werde wie erwartet zu jährlichen Kosteneinsparungen von 120 Mio. Pfund führen.

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