Spirituosen- und Getränkehaus: Berentzen schreibt wieder schwarze Zahlen

Spirituosen- und Getränkehaus
Berentzen schreibt wieder schwarze Zahlen

Das Spirituosen- und Getränkehaus Berentzen hat 2006 – nach einer mehrjährigen Durststrecke – wieder schwarze Zahlen geschrieben.

HB HANNOVER. In diesem und im kommenden Jahr erwartet das Unternehmen aus dem niedersächsischen Haselünne aber wieder einen operativen Verlust, weil es mehr Geld in die Werbung stecken will, um der Konkurrenz Kunden abzujagen. 2006 stagnierte der Umsatz bei 179,8 (Vorjahr 180,0) Mill. Euro. Berentzen verbuchte einen Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 500 000 Euro nach einem operativen Verlust von 2,7 Mill. im Vorjahr. Berentzen hat die schwarzen Zahlen vor allem durch massive Einsparungen erreicht.

Berentzen ist für den gleichnamigen Apfelkorn bekannt, den es seit 30 Jahren gibt. 2007 sollen zwei neue Produkte unter der Marke Berentzen auf den Markt kommen, wie ein Firmensprecher sagte. Auch die zweite Hauptmarke, den Wodka „Puschkin“, wolle Berentzen stärken. Die dritte große Marke „Polar“, Fruchtliköre auf Wodka-Basis, stehe derzeit nicht im Mittelpunkt, sagte der Sprecher.

2007 werde der operative Verlust voraussichtlich im höheren einstelligen Millionen-Bereich liegen, im kommenden Jahr dann im niedrigen bis mittleren, sagte der Sprecher. Die Marken müssten gestärkt werden, um eine nachhaltige Trendwende im Kerngeschäft zu schaffen und Umsatz sowie Ertragskraft zu verbessern. Der Markt stagniere. „Der Kuchen wird nicht größer, da müssen wir anderen ein Stück davon wegnehmen“, sagte der Sprecher.

Die Berentzen-Aktie gab im Frankfurter Parketthandel 4,4 Prozent auf 5,65 Euro nach.

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