Spirituosenhersteller früher als erwartet in Gewinnzone
Neuausrichtung bei Berentzen greift

HB HAMBURG. Der Apfelkorn-Brenner Berentzen hat dank der Erfolge beim Konzernumbau und des Erlöses aus dem Verkauf einer Beteiligung früher als erwartet die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft.

„Unter dem Strich haben wir schon im vergangenen Jahr schwarze Zahlen geschrieben“, sagte Berentzen-Sprecher Oliver Bartelt am Donnerstag. Operativ erwarte das Unternehmen mit Sitz im niedersächsischen Haselünne 2005 noch einen kleinen Verlust. In diesem Jahr soll auch operativ der Sprung in die Gewinnzone geschafft werden. Zum positiven Ergebnis habe neben operativen Verbesserungen der Verkauf der Beteiligung an dem norwegischen Spirituosenunternehmen Arcus an einen schwedischen Investor beigetragen.

Der Nettoumsatz sei 2005 in einem insgesamt rückläufigen Spirituosenmarkt mit 180 Mill. Euro fast unverändert geblieben, teilte Berentzen auf Grundlage vorläufiger Zahlen mit. Der für seinen Apfelkorn bekannte Konzern habe den Absatz mit den Kernmarken (Berentzen, Puschkin, Polar) um fünf Prozent gesteigert. „Unsere Neuausrichtung greift. Die Maßnahmen zeigen Wirkung“, bekräftigte Vorstandssprecher Jan Berentzen. Bei alkoholfreien Getränken habe die Berentzen-Tochter Vivaris trotz des im Frühjahr verkauften Standorts in Goslar den Umsatz mit knapp 42 Mill. stabil gehalten.

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