Spirituosenhersteller mit Gewinnplus
Diageo verdient mehr Geld

Gut gelaufen ist das Geschäft für den weltgrößten Wein- und Spirituosenhersteller Diageo im abgelaufenen Geschäftsjahr.

Reuters LONDON. Der weltgrößte Wein- und Spirituosenhersteller Diageo Plc hat im abgelaufenen Geschäftsjahr (zum 30. Juni) rund sechs Prozent vor Steuern mehr verdient als vor einem Jahr.

Vor allem in Nordamerika und Großbritannien sowie Spanien gebe es zudem positive Signale, teilte der Hersteller von Johnnie Walker Scotch, Guinness Bier und Smirnoff Wodka am Donnerstag in London mit. Der Vorsteuergewinn vor Sonderposten sei auf 2,156 Mrd. Pfund gestiegen, womit er im Rahmen der Erwartungen der Analysten von 2,08 bis 2,19 Mrd. Pfund lag. Der Betriebsgewinn vor Sonderposten sei aber um vier Prozent auf 2,029 Mrd. Pfund gefallen.

„Es gibt Anzeichen, dass sich das Handelsumfeld in Nordamerika, Großbritannien und Spanien verbessert. Aber bevor wir von einem nachhaltigen Aufwärtstrend sprechen können, ist eine breitere Erholung nötig“, teilte Diageo-Chef Paul Walsh mit. Diageo ist 1997 aus der Verschmelzung der Guinness-Gruppe mit dem Lebensmittel- und Getränkekonzern Grand Met entstanden. Im Dezember 2002 war der Umbau zum reinen Getränkekonzern mit dem Verkauf der Schnellrestaurant-Kette Burger King abgeschlossen. Die Aktien des Unternehmens, die im Dow-Jones-Stoxx für die größten Unternehmen Europas gelistet sind, kletterten an der Londoner Börse gegen den Trend um ein halbes Prozent auf 683,90 Pence.

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