Spirituosenhersteller
Pernod Ricard hebt Gewinnprognose an

Der französische Wein- und Spirituosenkonzern Pernod Ricard hat seine Gewinnprognose für das Geschäftsjahr 2005/06 angehoben.

dpa-afx PARIS. Grund seien das starke organische Wachstum der Pernod-Marken sowie die zügiger voranschreitende und weniger kostenintensive Integration von Allied Domecq, teilte der Konzern am Donnerstag bei der Vorlage vorläufiger Umsatzzahlen mit. Der Gewinn je Aktie (EPS) werde voraussichtlich in dem Ende Juni ausgelaufenen Geschäftsjahr zwischen 7,80 und 8,00 Euro ausfallen. Zuvor war Pernod Ricard von 7,25 bis 7,60 Euro ausgegangen.

Pernod Ricard verbuchte die Integration der britischen Allied Domecq als Erfolg. Die Kosten seien niedriger als erwartet ausgefallen, die Synergien seien schneller zu Tage gekommen als erwartet und bei den Verkäufen von Allied-Unternehmensteilen seien besser Konditionen erzielt worden als gedacht. Der Schuldenstand betrage Ende Juni rund 6,3 Mrd. Euro und habe sich damit seit dem Kauf von Allied Domecq um fast 3,6 Mrd. Euro verringert. Die durch die Übernahme hinzugekommenen Allied-Marken steuerten 2,39 Mrd. Pfund zum Gesamtumsatz bei.

Insgesamt stiegen die Konzernerlöse um 68 Prozent auf 6,066 Mrd. Euro. Dabei profitierte Pernod Ricard auch von günstigen Währungseffekten. Zum Wachstum trugen alle Regionen bei. Besonders stark stieg der Umsatz der Premiummarken im Konzern wie Chivas, Martell, Jameson oder Glenlivet.

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