Industrie

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Sportartikel-Hersteller : Nike schraubt Umsatz und Gewinn hoch

Der US-Sportartikelhersteller Nike legt bei Umsatz und Gewinn im zweiten Quartal zu. Rasante Nachfrage in den USA und einem zweiten Land brachten kräftiges Gewinnwachstum.

Der US-Sportartikelhersteller Nike hat dank gestiegener Nachfrage und Preise mehr verdient. Quelle: dapd
Der US-Sportartikelhersteller Nike hat dank gestiegener Nachfrage und Preise mehr verdient. Quelle: dapd

Bangalore/BeavertonSportartikel sind weiter ein gutes Geschäft. Der US-Sportartikelhersteller Nike hat im vergangenen Vierteljahr dank gestiegener Nachfrage und Preise mehr verdient. Der Gewinn in dem am 30. November zu Ende gegangenen zweiten Quartal legte auf 469 Millionen Dollar (358,4 Mio. Euro) von 457 Millionen Dollar vor einem Jahr zu, wie der Adidas-Konkurrent am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Der Umsatz erhöhte sich um 18 Prozent auf 5,7 Milliarden Dollar (4,4 Mrd. Euro).

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Der Gewinn legte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wegen gleichzeitig stark gestiegener Kosten nur um 3 Prozent zu. Konzernchef Mark Parker zeigte sich am späten Dienstag zufrieden mit dem Abschneiden. Nikes Erfahrung werde von den Kunden geschätzt, sagte er. Parker versprach weiteres Wachstum und die Zahlen geben ihm Recht: Die Bestellungen für Waren, die bis zum April ausgeliefert werden, summierten sich auf 8,9 Milliarden Dollar (6,8 Mrd. Euro), was ein Plus von 13 Prozent bedeutet.

Besonders in den Schwellenländern inklusive China brummt das Geschäft des Adidas-Rivalen. Am bedeutsamsten ist aber immer noch der Heimatmarkt Nordamerika, wo Nike in der Vorweihnachtszeit ebenfalls kräftig zulegen konnte. Selbst in dem von der Schuldenkrise geplagten Europa stiegen die Verkäufe. Damit schnitt Nike besser ab als von Analysten erwartet. Nachbörslich legte die Aktie leicht zu.

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