Sportartikelhersteller erhöht Prognose
WM-Boom treibt Puma-Geschäft an

Wegen der Geschäftsbelebung durch die Fußball-WM hat der Sportartikelhersteller Puma seine Prognose für das laufende Jahr nach oben geschraubt. Das erste Quartal lief besser als von Branchenexperten erwartet.

HB HERZOGENAURACH. Von Januar bis einschließlich März zog der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 29,5 Prozent auf 642,8 Mill. Euro an, wie das Unternehmen am Freitag in Herzogenaurach mitteilte. Der Konzerngewinn stieg um 2,5 Prozent auf 93,1 Mill. Euro. Operativ erwirtschaftete das Unternehmen 134,1 (132,6) Mill. Euro. Damit übertraf das im MDax gelistete Unternehmen die Erwartungen von Analysten.

Die erwartete Umsatzsteigerung für das Gesamtjahr wurde um fünf Punkte auf bis zu 35 Prozent oder 2,4 Mrd. Euro angehoben. Das operative Ergebnis soll 360 (Vorjahr: 398) Mill. statt bislang 350 Mill. Euro betragen. Beim Nettogewinn erwartet der Konzern nun einen Rückgang um eine hohe einstellige Rate. Die bisherige Prognose lag bei einem Minus von zehn bis 15 Prozent. Grund für den erwarteten Rückgang sind Investitionen in neue Produkte.

„Unterstützt durch die bevorstehende Weltmeisterschaft und weiteren herausragenden Marketinginitiativen sind wir auch mit dem Ausblick für das verbleibende Jahr 2006 sehr zuversichtlich“, erklärte Puma-Chef Jochen Zeitz.

Die Umsätze entwickelten sich den Angaben zufolge in nahezu allen Produktsegmenten und Regionen deutlich besser als erwartet. Allerdings hätten überproportional hohe Marketingaufwendungen im Zusammenhang mit der Fußball-Weltmeisterschaft die Kosten hochgetrieben. Die operativen Aufwendungen stiegen um 45,4 Prozent auf 205 Millionen Euro. Dies entspricht fast einem Drittel des Umsatzes.

Im ersten Vierteljahr kaufte Puma weitere 50 000 Aktien zurück. Damit hält das Herzogenauracher Unternehmen 940 000 Aktien im eigenen Bestand. Das entspricht 5,6 Prozent am gezeichneten Kapital.

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