Industrie

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Sportartikelhersteller: Höhere Materialkosten lähmen Nike

Höhere Materialkosten für die Herstellung von Turnschuhen und Sportkleidung haben den Gewinn des US-Konzerns Nike geschmälert. Die Nike-Aktie verlor nachbörslich 2,3 Prozent.

Nike will sich offenbar stärker aufs Geschäft mit Sportartikeln konzentrieren und sich von der Marke Cole Haan trennen. Quelle: dapd
Nike will sich offenbar stärker aufs Geschäft mit Sportartikeln konzentrieren und sich von der Marke Cole Haan trennen. Quelle: dapd

Chicago/BeavertonHöhere Kosten für die Vermarktung seiner Schuhe, T-Shirts und anderen Sportartikel haben am Gewinn des Branchenprimus Nike genagt. Im ersten Geschäftsquartal (Juni bis August) verdiente der Adidas-Rivale unterm Strich noch 567 Millionen Dollar (439 Mio Euro) und damit 12 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

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Für das erste Geschäftsquartal wies der weltweit größte Sportartikelhersteller am Donnerstag nach US-Börsenschluss einen Gewinn von 1,23 Dollar je Aktie aus. Ein Jahr zuvor waren es noch 1,36 Dollar je Anteilsschein.

Sportartikelhersteller

Firmenchef Mark Parker gab sich am Donnerstag dennoch mehr als zufrieden. Denn Nike erzielte mit 6,7 Milliarden Dollar einen Rekordumsatz. Das war ein Plus von 10 Prozent. Die Amerikaner versuchen, Adidas auf Abstand zu halten. Die Deutschen nehmen Anlauf auf die Weltspitze.

Die Börsianer zeigten sich von dem Abschneiden Nikes wenig begeistert. Nachbörslich sank der Kurs um 2 Prozent. Knackpunkt waren vor allem die Bestellungen, die in den Monaten September bis Januar kommenden Jahres ausgeliefert werden. Mit 8,9 Milliarden Dollar liegen sie 6 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Das war ein vergleichsweise magerer Zuwachs.

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