Sportartikelhersteller
Nike erleidet Gewinnrückgang

Die Absatzkrise in der Sportartikelbranche macht selbst vor den ganz Großen der Zunft nicht Halt. So hat Nike im zweiten Geschäftsquartal einen Umsatz- und Gewinnrückgang erlitten. In Kürze könnten die Geschäfte aber wieder besser laufen, denn der Auftragsbestand wächst.
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HB BEAVERTON. Der weltgrößte Sportartikelhersteller Nike hat wegen der branchenweiten Absatzkrise im zweiten Geschäftsquartal einen Umsatz- und Gewinnrückgang erlitten. Der Überschuss sei in der den drei Monaten bis Ende November um vier Prozent auf 375 Mio. US-Dollar gesunken, teilte das Unternehmen am Donnerstag nach US-Börsenschluss in Beaverton (Bundesstaat Oregon) mit. Daraus ergibt sich ein von 0,80 auf 0,76 Dollar gefallener Gewinn je Aktie. Die Erlöse schrumpften ebenfalls um vier Prozent auf 4,4 Mrd. Dollar. Mit den Kennziffern übertraf Nike jedoch die durchschnittliche Erwartung der Analysten.

In Kürze könnten die Geschäfte des Sportartikelkonzerns etwas besser laufen, denn der Auftragsbestand mit Lieferfrist zwischen Dezember 2009 und April 2010 stieg um vier Prozent auf 7,0 Mrd. Dollar. Der Auftragsbestand gilt in der Branche als ein Hinweis, wie sich die Umsätze künftig entwickeln werden. Der weltweite Lagerbestand fiel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zehn Prozent auf 2,2 Mrd. Dollar.

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