Sportartikelhersteller
Nike mit weniger Umsatz und Gewinn

Der weltgrößte Sportartikelhersteller Nike hat im vierten Quartal weniger Umsatz und Gewinn verbucht als im Vorjahr. Vor allem der starke Dollar belastete. Ohne Sondereffekte stieg der Gewinn jedoch stärker als von Analysten erwartet. Die Aktie des Konzerns brach dennoch nachbörslich ein.

HB BEAVERTON. Der starke Dollar schmälerte die Einkünfte in Übersee kräftig, wie Nike am Mittwoch nach US-Börsenschluss mitteilte. Zudem musste Nike Geld für den Konzernumbau aufwenden.

Der Quartalsüberschuss von Nike sackte im Jahresvergleich um 30 Prozent auf 341,4 Mio. Dollar oder 0,70 Dollar je Aktie ab. Unter Ausklammerung von Sondereffekten stieg der Gewinn allerdings und zwar stärker als von Analysten erwartet. Je Aktie belief sich der bereinigte Gewinn auf 0,99 Dollar. Die Experten der Wall Street hatten im Schnitt nur mit 0,96 Dollar gerechnet. Die Konzernerlöse sanken um sieben Prozent auf 4,7 Mrd. Dollar. Ohne Währungseffekte wären die Erlöse laut Nike stabil geblieben. Die Auftragsbestände lagen zum Ende des Geschäftsjahres mit 7,8 Mrd. Dollar um zwölf Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Die Aktie gab in einer ersten Reaktion im nachbörslichen Handel fast fünf Prozent ab.

In einer ersten Reaktion gaben die Papiere des Sportartikelherstellers um 4,66 Prozent auf 50,55 Dollar nach. Die Aktie war mit einem Kursstand von 53,02 Dollar aus dem regulären Handel gegangen.

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