Sportartikelhersteller
Puma erhöht Umsatzprognose

Der Sportartikelhersteller Puma hat nach einem besser als erwartet ausgefallenen dritten Quartal seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr angehoben. Eine Ergebnisprognose für das Gesamtjahr blieb Puma weiterhin schuldig, und zumindest das dürfte an der Börse gar nicht gut ankommen.

HB DÜSSELDORF/ HERZOGENAURACH. 2008 dürften die Erlöse nun im mittleren bis oberen einstelligen Bereich ausfallen, teilte Puma am Freitag mit. Optimistisch stimmte das von dem französischen Luxusgüterkonzern PPR kontrollierte Unternehmen die vollen Auftragsbücher sowie die Umsatzentwicklung in seinen Hauptmärkten.

Zuversichtlich stimmt Puma auch die Besserung in den USA, dem weltgrößten Sportartikelmarkt. Dort verzeichnete das Unternehmen aus Herzogenaurach einen minimalen Umsatzanstieg auf knapp 146 Millionen Dollar, während die gesamte Branche in den vergangenen Quartalen mit Einbußen zu kämpfen hatte.

Die Krise des US-Einzelhändlers Foot Locker, der die Preise mit aggressiven Lockangeboten drückt, Läden schließt sowie Bestände abbaut, bereitete den Herstellern Probleme. Stark wuchs Puma in Lateinamerika und Asien. Weltweit summierten sich die Erlöse im Zeitraum Juli bis September auf 713 Millionen Euro, ein Plus von sechs Prozent.

Das Konzernergebnis betrug im dritten Quartal wie im Vorjahreszeitraum 89 Millionen Euro, das ist etwas mehr als Analysten erwartete hatten. Vor allem auf dem zuletzt enorm schwierigen US-Markt hellte sich die Lage wieder auf. Eine Ergebnisprognose für das Gesamtjahr blieb Puma weiterhin schuldig.

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