Sportartikelhersteller
Puma spürt die Krise deutlich

Hoffnungen auf eine Geschäftsverbesserung im Zuge der konjunkturellen Erholung haben sich für den Sportartikel-Hersteller Puma noch nicht erfüllt. Von Juli bis September 2009 ging der Umsatz zum Vorjahr und auf vergleichbarer Basis um zehn Prozent auf gut 673 Mio. Euro zurück

HB PARIS/MÜNCHEN. , Dies teilte die Puma-Mutter, der französische Luxusgüter-Konzern PPR, am Dienstag in Paris mit. Der Branchendritte nach US-Marktführer Nike und dem fränkischen Nachbarn Adidas schnitt damit schlechter ab als noch im zweiten Quartal, als die Erlöse ohne Währungseffekte zumindest stabil blieben. Im Vorjahresquartal hatte Puma unter anderem dank der Fußball-Europameisterschaft geglänzt.

Für das Gesamtjahr 2009 hat sich Puma-Chef Jochen Zeitz auf ein Umsatzminus von zwei Prozent eingestellt. Es gebe Anzeichen für eine Bodenbildung in der Branche, aber noch keinen Grund, von einer Erholung zu sprechen, hatte er im August gesagt. Danach hatten sich weltweit immer mehr Konjunkturindikatoren aufgehellt.

Den Gewinn und weitere Details zum dritten Quartal will Puma im November veröffentlichen.

Auch bei PPR stehen die Zeichen auf Minus: Der Quartalsumsatz sank insgesamt um acht Prozent auf 4,56 Mrd. Euro und lag leicht unter den Analystenerwartungen. Die ebenfalls zum Konzern gehörende Gucci-Gruppe mit Bottega Veneta und Yves Saint-Laurent musste einen Rückgang von zehn Prozent hinnehmen. PPR-Chef Francois-Henri Pinault machte die Wirtschaftskrise für die schwachen Zahlen verantwortlich. Nun müssen verstärkt Kosten gespart werden. Bei Puma sollen jährlich bis zu 150 Mio. Euro eingespart werden.

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