Sportwagen 911 und Boxster allerdings mit deutlichem Absatzminus
VW und Porsche geben in USA Gas

Die Wolfsburger verzeichneten im vergangenen Monat das beste November-Verkaufsergebnis seit 30 Jahren. Vor allem Touareg und Beetle fanden reißenden Absatz, während Porsche der Cayenne aus den Händen gerissen wurde. Mercedes verbuchte dagegen ein Minus, während sich Audi behaupten konnte, teilten die Autohersteller am Dienstag mit.

HB HAMBURG. Die zunehmende Zuversicht auf eine nachhaltige Erholung der US-Wirtschaft hat die amerikanischen Verbraucher im November verstärkt in die Autosalons der großen Autohersteller gelockt. Davon profitierten auch die deutschen Autobauer, die ihren Absatz in dem nach Europa für sie wichtigsten Markt auch wegen der Einführung neuer Modelle steigern konnten. Die drei großen US-Hersteller konnten ihre Position gegenüber den Japanern dank höherer Rabatte wieder festigen.

Besonders gefragt waren im November die Modelle von Volkswagen. Der Wolfsburger Konzern konnte die Verkaufzahlen der Marke VW dank der Markteinführung des Geländewagens Touareg um rund ein Drittel erhöhen und erzielte damit sein bestes November-Ergebnis seit 30 Jahren. Negativ stach unter den deutschen Herstellern einzig Mercedes hervor, die zwei Prozent weniger Autos verkauften. Allerdings konnte der deutsch-amerikanische DaimlerChrysler-Konzern insgesamt den Rückgang seiner Luxussparte Mercedes durch bessere Verkäufe seiner US-Tochter Chrysler mehr als wettmachen.

Die drei großen US-Hersteller legten angeführt von Marktführer General Motors zu und konnten ihre Position gegenüber den Japanern dank höheren Rabatten wieder festigen. Insgesamt wuchs der US-Automarkt mit einer auf das Jahr hoch gerechneten Absatzzahl von 16,8 Millionen Einheiten stärker als von Analysten erwartet. Auf dem Schlüsselmarkt USA dürften damit 2003 erstmals seit fünf Jahren allerdings weniger als 17 Millionen Autos verkauft werden.

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